Kontakt

Nimm Kontakt auf

Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Württemberg e.V. findest du hier.

Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Einsatztagebuch

Einsatz Person/en im Wasser (Sa 17.04.2021)
5/2021: Person über Bord einer Autofähre

Einsatz von:
Bez. Bodenseekreis
Einsatzart:
Person/en im Wasser
Einsatztyp:
SEG-Einsatz
Einsatztag:
17.04.2021 - 17.04.2021
Alarmierung:
Alarmierung per DME
am 17.04.2021 um 13:17 Uhr
Einsatzende:
17.04.2021 um 15:15 Uhr
Einsatzort:
Fährelinie Konstanz - Meersburg
13:34:00
Einsatzauftrag:
Suche und Rettung
Einsatzgrund:
Eine Person geht von der Fähre über Bord
Eingesetzte Kräfte
1/3/7/11
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 3 Gruppenführer
  • 3 Bootsführer
  • 4 Wasserretter
Eingesetzte Einsatzmittel
  • Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) - Pelikan Bodensee 1/11-1 - FN-WR 111
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee 4/94-1 - FN 33967
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee 5/94-1 - FN 39990
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee 9/94-1 - FN 37770
  • sonstige Fahrzeuge (sonst. Fzg) - Wasserschutzpolizei -
  • Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) - Pelikan Bodensee/Konstanz 85/11-1 -
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee/Konstanz 85/94-2 -
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee/Konstanz 85/94-1 -
  • Rettungsboot (RTB) - Pelikan Bodensee/Konstanz 82/94-2 -
  • sonstige Fahrzeuge (sonst. Fzg) - Feuerwehr Konstanz -
  • sonstige Fahrzeuge (sonst. Fzg) - DLRG Konstanz -

  • Kurzbericht:

    Tex DLRG OG Konstanz e.V.:
    Am Samstagmittag werden die DLRG Konstanz, die Feuerwehr Konstanz und der landgebundene Rettungsdienst durch die Leitstelle Konstanz zu einem Notfall auf dem Wasser mit dem Einsatzstichwort Ertrinkungsunfall alarmiert. Eine Person sei von einer Fähre zwischen Konstanz und Meersburg über Bord gegangen lautet die Meldung. Aufgrund der Örtlichkeit werden parallel DLRG Kräfte aus dem Bodenseekreis dazu alarmiert. Darüber hinaus werden Rettungshubschrauber und die Drohnengruppe des Landkreises angefordert. Kurze Zeit später rücken die ersten Einheiten in Richtung Einsatzstelle aus. Die Einsatzleitung findet sich in Konstanz Staad auf dem Willhelm Graf Platz zusammen. Diese wird gleichrangig und gemeinsam aus Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei gebildet.
    Da kein deutscher Rettungshubschrauber verfügbar ist, können keine Einsatztaucher zur Suche aus der Luft aufgenommen werden. Daher gehen die Einsatztaucher der DLRG Konstanz mit ihrem Taucherfahrzeug in Staad in Bereitstellung. Eine Suche unter Wasser wird aufgrund der Wassertiefe vor Ort von rund 150m und der Größe des Suchgebietes nicht durchgeführt. Da ein Trupp Taucher bereits in Kälteschutzanzügen ausgerüstet ist, wird entschieden, dass diese das mitgeführte kleine Motorrettungsboot zu Wasser lassen und die Einsatzstelle auf dem Wasserweg anfahren. Sie können dank Ihrer Ausrüstung bei der Rettung im 6° kalten Wasser entsprechend unterstützen.
    Die eintreffenden Rettungsboote der verschiedenen Organisationen laufen die entsprechende Seefläche an, auf der sich der Notfall ereignete. Die Fähre, von der aus die Person über Bord gegangen ist, hält zu diesem Zeitpunkt Ihre Position an der Unglücksstelle. Die eingetroffenen Motorrettungsboote der DLRG, Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei bilden an der Unglücksstelle eine Suchkette, um die Wasseroberfläche systematisch abzusuchen. Die Suchkette umfasst sieben Motorrettungsboote der DLRG, drei Boote der Feuerwehr und zwei Boote der Wasserschutzpolizei. Die Führung der Suchkette übernimmt das Wasserschutzpolizeiboot aus Überlingen. Bei der Suche werden die Rettungsboote aus der Luft von einem Rettungshubschrauber der REGA (Schweizer Luftrettung) unterstützt, der die Seefläche aus der Luft absucht. Später trifft die Drohnengruppe ein und macht sich auf dem Willhelm Graf Platz startklar. Die Drohne ist mit einer Hochauflösenden Kamera und einer Wärmebildkamera ausgestattet. Zu diesem Zeitpunkt ist die bisherige Oberflächensuche ergebnislos. Nachdem der Hubschrauber der REGA auf dem Vorplatz der Fähre landet, wird die Suche mit der Drohne und deren Wärmebildkamera auf das gesamte Einsatzgebiet ausgedehnt. An diesem Tag ist das Wasser aufgrund der Witterung sehr dunkel gefärbt. Der Wind aus westlicher Richtung treibt viele kurze Wellen mit vereinzelten Schaumkronen vor sich her. Das erschwert die Oberflächensuche zusätzlich. Die ganze Hoffnung, die Person doch noch zu finden, ruht zu diesem Zeitpunkt auf der Wärmebildkamera der Drohne.
    Gegen 14:30 Uhr wird die Suche dann ergebnislos abgebrochen. Es ist davon auszugehen, dass die Person ertrunken und auf den Grund des Sees in ca. 150m Tiefe gesunken ist.
    Die Umstände, wie es zu dem Unglück kam, sind zu diesem Zeitpunkt unklar und werden von der Polizei untersucht.

    In diesem Einsatz arbeiteten alle beteiligten Hilfsorganisationen sehr gut, kompetent und effizient zusammen. Wir boten auf, was zur Verfügung stand, um einem Menschen in Not zu helfen. Insgesamt waren über alle Organisationen 12 Rettungsboote, 12 Einsatzfahrzeuge, ein Hubschrauber, eine Drohnengruppe und rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz.
    Ein Dank gilt allen beteiligten für die Zusammenarbeit und Ihren Einsatz.

    Diese Website benutzt Cookies.

    Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

    Wesentlich

    Statistik

    Marketing