Einsatztagebuch

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Einsatz Bootsunfall (Di 04.02.2020)
Person im Wasser

Einsatz von:Bez. Esslingen
Einsatzart:Bootsunfall
Einsatztyp:WRD mobil
Einsatztag:04.02.2020 - 04.02.2020
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 04.02.2020 um 16:42 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 16:56 Uhr
Einsatzende:04.02.2020 um 18:44 Uhr
Einsatzort:
Einsatzauftrag:Personensuche und Rettung
Einsatzgrund:Notruf
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Zugführer
  • 6 Gruppenführer
  • 25 Wasserretter
1/6/25/32
Eingesetzte Einsatzmittel - Geräteanhänger Strömungsrettung () - - - ES-BS 8921
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Esslingen 4/93-1 - ES-DL 900
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Esslingen 1/19-1 - ES-ES 1466
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Esslingen 5/92-1 - ES-BS 8917
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Esslingen 5/93-1 - ES-WR 193
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Esslingen 3/19-1 - ES-DH 3878
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Esslingen 1/91-1 - ES-WR 191
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Esslingen 4/91-1 - ES-WR 352
- Kommandowagen (KdoW) - Pelikan Esslingen 1/10-1 - ES-WR 104
- Rettungsboot (RTB) - Adler Esslingen 1/94-3 - ES-WR 188
- Rettungsboot (RTB) - Adler Esslingen 1/94-5 - ES-WR 388

Kurzbericht:

Polizeibericht PP Einsatz:
Vermeintlich gekenterter Kanufahrer - 73776 Altbach, Neckar, Höhe Umschlagstelle EnBW Dampfkraftwerk
Göppingen (ots)
73776 Altbach, Neckar, Höhe Umschlagstelle EnBW Dampfkraftwerk
Am späten Dienstagnachmittag löste der Notruf eines 47-Jährigen, der mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 10 unterwegs war, einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften, DLRG und Polizei aus. Der 47-Jährige meldete gegen 16:26 Uhr über Notruf, dass er auf dem Neckar bei Altbach, auf Höhe des EnBW Dampfkraftwerks, einen Kanufahrer gesehen hätte, der mit der Strömung und den Wellen zu kämpfen hatte und schließlich gekentert sei.
Letztendlich stellte sich heraus, dass der 47-Jährige eine rote Fahrtwasserbegrenzungstonne gesehen hatte, an der sich durch die starke Strömung ein größerer Baumstamm verfangen hatte. Dadurch geriet die Tonne in Schräglage. Durch die Farbgebung und der Entfernung zur Bundesstraße 10 sah die Tonne tatsächlich einem Kanufahrer zum Verwechseln ähnlich.
Bis zur Feststellung dieses Umstandes suchten nach dem vermeintlich gekenterten Kanufahrer ca. eine Stunde lang ein Polizeihubschrauber, die Wasserschutzpolizei Stuttgart, mehrere Streifen des Polizeipräsidiums Reutlingen sowie sieben Fahrzeuge und drei Boote mit insgesamt 32 Einsatzkräften der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Des Weiteren wurden die Feuerwehren Esslingen, Plochingen, Deizisau und die Berufsfeuerwehr Stuttgart zwecks Bereitstellung von Tauchern und Strömungsrettern alarmiert, die mit insgesamt 74 Einsatzkräften anrückten.